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Samstag, 28. April 2018

Ich habe keinen Menschen ...

Wieder im Freitagscafe, mit vielen Freunden, einigen neuen Gesichtern und einer Andacht von Klaus, der die Inspiration zu den folgenden Gedanken lieferte:

In Johannes 5 wird uns von einer Begebenheit berichtet, in der Träume wahr werden.

„Bald darauf wurde eines der jüdischen Feste gefeiert, und auch Jesus ging dazu nach Jerusalem. In der Stadt befindet sich nicht weit vom Schaftor entfernt der Teich Betesda, wie er auf Hebräisch genannt wird. Er ist von fünf Säulenhallen umgeben. Viele Kranke lagen in diesen Hallen – Blinde, Gelähmte und Verkrüppelte und warteten darauf, dass sich Wellen auf dem Wasser zeigten. Von Zeit zu Zeit besuchte nämlich ein Engel des Herrn den Teich und bewegte das Wasser. Wer dann als Erster in den Teich stieg, der wurde gesund, ganz gleich, welches Leiden er hatte. Einer von den Menschen, die dort lagen, war schon seit 38 Jahren krank. Als Jesus ihn sah und erfuhr, dass er schon so lange an seiner Krankheit litt, fragte er ihn: »Willst du gesund werden?« Der Kranke antwortete ihm: Herr, ich habe keinen Menschen …“

Eigentlich war es Zeit, zu feiern. Viele machten sich auf den Weg, um zu feiern. Da war freudige Erwartung. Feierstimmung! Auch Jesus ging mit Seinen Jüngern in die Hauptstadt, um zu feiern. Aber er machte einen kleinen Umweg. Bevor sie zum herrlichen Tempel des Herrn gehen, gehen sie zu den Elendshallen der Kranken. Jesus war an beiden Plätzen zu Hause, in der Herrlichkeit und im Elend. Ob’s dort gestunken hat? Ich bin dessen sicher! Ob andere diese Hallen gemieden hatten, in denen alle möglichen Krankheiten hausten? Ich bin mir dessen gewiss. Wer dort hinging, traf auf geballtes Elend. Und obwohl von Zeit zu Zeit durch wunderbares Eingreifen Gottes jemand gesund wurde, blieb den Meisten nur eine vage Hoffnung. Und der Mann, mit dem Jesus sprach, hatte dort einen traurigen Stammplatz. Seit 38(!) Jahren. Vermutlich war selbst die Hoffnung, die ja bekanntlich zuletzt stirbt, in ihm erloschen. Jetzt kommt Jesus hinein in sein Elend und fragt ihn: „Willst Du gesund werden?“ Natürlich würde er das wollen – wenn es nur einen Weg gäbe. Daher auch seine ausweichende Antwort: Herr, ich habe keinen Menschen …“Um die Geschichte abzukürzen:
In Johannes 5:8+9:

Da forderte ihn Jesus auf: »Steh auf, nimm deine Matte und geh!« Im selben Augenblick war der Mann geheilt. Er rollte seine Matte zusammen und ging seines Weges.

Wie dieser Mann ist heute in vielen Menschen die Hoffnung gestorben, jemals wieder feiern zu können. Zu lange währt die Not. Die letzte Hoffnung ist gestorben. Sie haben keinen Menschen! Keinen zum reden … keinen zum beten … keinen zum feiern … keinen zum helfen in der Not … Keinen!

Gerade solche Menschen sucht Jesus und möchte ihnen begegnen. Er möchte sie mit hinein nehmen in das Haus Gottes, in die Feier, in die Freude. Er möchte ihrer Hoffnungslosigkeit ein Ende bereiten und Freude und Zuversicht geben. Aber um neue Hoffnung durch Jesus zu empfangen ist eine persönliche Begegnung mit Ihm unumgänglich. Dabei ist es egal, ob Du Ihm schon einmal begegnet bist und die Herzlichkeit und Liebe zu ihm erkaltet und die Hoffnung geschmolzen ist – oder ob Du Ihm noch nie wirklich begegnet bist.

Du hast keinen Menschen…? Jesus kommt hinein in unsere Not und will uns mit nehmen auf Sein Fest. Komm, begegne Ihm – neu, oder wieder neu!

Zu einer Begegnung mit Jesus laden wir auch morgen wieder ein. Parallel zum Gottesdienst haben die Kinder ihre eigene Begegnung mit Jesus – in altersentsprechenden Gruppen. Herzlich Willkommen!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn 10:30 Uhr
HERZLICH WILLKOMMEN!

Freitag, 27. April 2018

Weltlichkeit

Johannes erklärt in seinem ersten Brief, Kapitel 1:4, warum er diesen Brief schreibt: 

„Dies schreiben wir euch, damit eure Freude vollkommen sei.“ 

Dann nennt er einen Grund nach dem anderen, warum wir Grund haben, uns zu freuen. In den Versen 15-17 fordert uns Johannes auf, nicht die Welt lieb zu gewinnen (15), denn die Welt vergeht mit all ihrer Lust (17). Statt dessen sollen wir den Willen Gottes tun. DAS hat Ewigkeitswert! (17) 

Was bedeutet „Weltlichkeit“ eigentlich und was bedeutet es nicht? Sich unter eine selbst hergestellte Verbotsliste zu stellen, in der Menschen definieren, was Gott mit „Welt“ gemeint hat, ist sicher nicht hilfreich. Manches, was Menschen als „weltlich“ bezeichnen, wird in der Bibel nicht zwangsläufig als Sünde beschrieben. Tanzen, Musik, Kleidung, Filme, Mitgliedschaft in nichtreligiösen Vereinen – das und mehr ist nicht unbedingt Sünde, obwohl es zur Sünde werden kann. 

Johannes erklärt, was „Weltlichkeit“ bedeutet. Er verbindet es mit Lust und Selbstsucht. Irregeleitete Begierde und Egoismus – das sind die Wege der Welt. Auf diesen Wegen zu gehen – das ist „Weltlichkeit“.  Nicht Gott an oberster Stelle zu haben – das ist Weltlichkeit! 

Eine Begebenheit mag das illustrieren: 
Vor einem Hotel sitzt ein Pastor eines Morgens, als eine junge, ihm bekannte Frau auf ihn zukommt. Freundlich begrüßt sie ihn: "Guten Morgen, Pastor!" "Guten Morgen," antwortete er. "Wie geht es Dir heute?" "Oh“, antwortet sie, „Ich bin so müde und habe vom Tanzen letzte Nacht meine Füße voller Blasen. Wie denkst Du übrigens über das Tanzen?“ Der Pastor wird ernst und meint: "Du bist ein bekennender Christ, nicht wahr? Hast Du jemals Blasen an Deinen Füßen für Gott gehabt?" Die junge Frau wird sehr nachdenklich als sie weiterging. Einige Tage später spricht sie erneut mit dem Pastor und sagt: "Pastor, ich habe kaum geschlafen, seit du mir diese Frage gestellt hast, und ich möchte Dir sagen, ich habe noch nie Blasen an meinen Füßen gehabt für den Herrn. Aber von heute an werde ich mit aller Kraft für ihn arbeiten nach meinen besten Fähigkeiten."


Durchaus interssant, wie der Pastor mit der Frage umgeht. Nicht gesetzlich oder verurteilend, denn auch die Bibel verurteilt das Tanzen an sich nicht. Der Pastor antwortet, indem er die Prioritätenliste der jungen Frau ins Gespräch bringt. 

Auch für uns geht es darum, uns zu fragen: Woran habe ich meine Lust? Übersteigt meine Freude an Jesus die Freude an allem andern? Das bedeutet nicht, dass ich mich an nichts anderem als Jesus freuen darf. – Übersteigt meine Liebe zu Jesus die Liebe zu allem anderen? Das bedeutet nicht, dass ich nichts und niemand anderen lieben darf. 

Setze ich mich für Ihn ein wie ich mich für meine Hobbies einsetze? Nehme ich Schwierigkeiten für Ihn in Kauf, wie ich Schwierigkeiten für meine Ziele und Wünsche in Kauf nehme? Bin ich bereit, eine Nacht für Jesus aufzubleiben, wenn ich bereit bin, für verschiedene andere Aufgaben oder Menschen aufzubleiben? Habe ich je Blasen an meinen Füßen oder Händen für Jesus in Kauf genommen? 

Es wird deutlich, die Frage nach der Weltlichkeit ist eine Frage nach unseren Prioritäten.
Diese Fragen zu beantworten wird uns helfen, uns einzuordnen. 
 
Matthäus sagt uns: „Trachtet zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch das alles zufallen.“(6:33) 
 
Jesus sagt: Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben. (Johannes 10:10) 
 
Johannes schreibt: „Dies aber schreibe ich euch, damit eure Freude vollkommen sei!" (w)

Donnerstag, 26. April 2018

Nichts erreicht?

Aus der Politik ist man einiges gewöhnt! Vor den Wahlen übertrifft man sich selbst mit Zusicherungen und Versprechungen. Ob man nach den Wahlen dann wirklich etwas erreicht, ist eine andere Frage. In der Bibel hat Gott uns wunderbare Zusagen gegeben. Nur fragt sich mancher Zeitgenosse, was denn daraus geworden ist oder ob man mit Gottes Versprechungen wirklich etwas erreicht. Kürzlich las von einem Gespräch zwischen einem Seifenfabrikant und einem Pfarrer.

"Das Christentum hat nichts erreicht!" meinte der Fabrikant. "Obwohl es schon 2000 Jahre gepredigt wird, ist die Welt nicht besser geworden. Immer noch gibt es Böses und schlechte Menschen."
Als Antwort darauf weist der Pfarrer auf ein ungewöhnlich schmutziges Kind hin, das auf der Straße im Dreck spielt. "Seife hat nichts erreicht!" entgegnet er dem Fabrikant. "Schau dort - es gibt immer noch Schmutz und schmutzige Menschen auf der Welt."
"Seife," erklärt der Fabrikant, "nutzt nur, wenn sie angewendet wird."
"Mit der Botschaft der Bibel verhält es sich genauso!"
kommt postwendend die Antwort.

Die Zusagen der Bibel sind herrlich, haben Gewicht und erreichen etwas. Vergebung, Hoffnung, Versorgung, Liebe, Frieden, Versöhnung, ewiges Leben und vieles andere hat Gott seinen Kindern versprochen. Allerdings verhält es sich mit diesen Zusagen ähnlich, wie mit Seife. Ein Ergebnis wird nur dann erzielt, wenn ich die Seife zur Hand nehme und mich damit wasche. Die Zusagen der Bibel erfahre ich auch nur dann, wenn ich verbunden bin mit dem, der diese Zusagen macht, Jesus. Jesu Worte nur theoretisch zu kennen, ist zu wenig. "Zur Fabrik des Seifenbesitzers zu gehören" (um im Bild zu bleiben), ist zu wenig. Nicht das Christentum verändert, sondern die lebendige Verbindung mit Jesus Christus. Und wo immer diese lebendige Beziehung zu Jesus besteht, wird vieles besser! In Johannes 1:12 ruft Gott uns zu:

"Wie viele Ihn (Jesus) aber aufnahmen, 
denen gab er das Recht, Gottes Kinder zu heißen, 
denen, die an Seinen Namen glauben

Mittwoch, 25. April 2018

Ganz anders!

Letzte Woche war ein Bild in unserer Lokalzeitung. Ein Menschenzug lief durch einen Stadtteil von Siegen, „insbesondere auch, um Kritik zu üben und die Verwaltung auf Missstände aufmerksam zu machen.(Zitat der Bildunterschrift)  Solche Sätze fallen mir sofort ins Auge. Menschen machen sich auf, um Kritik zu üben und auf Missstände aufmerksam zu machen. Zeitungen und Nachrichten sind voll davon. Unzählige Bürgerrechtsbewegungen haben sich Kritik an bestimmten gesellschaftlichen oder umweltrelevanten Missständen auf ihre Fahnen geschrieben.

Nicht dass das alles schlecht oder falsch wäre. Wir haben das Vorrecht und die Freiheit, uns zu Missständen zu äußern und uns aktiv für das Gute einzusetzen. Sicher sind dadurch schon positive Resultate erzielt worden. Trotzdem fällt mir die Bildunterschrift in unserer Lokalzeitung auf, in der die Menschen sich „auf den Weg machen, um Kritik zu üben.“ Denn gerade davon ist unsere Welt voll, zu voll: Regierungen, die sich aufmachen, um einander zu kritisieren, Stadtverwaltungen, die einander kritisieren, Interessengemeinschaften, die einander bekämpfen. Kritik und Protest findet in unseren Familien statt, in unseren Firmen und überall, wo Menschen zusammen leben oder arbeiten. Es fällt uns Menschen leicht, Kritik zu üben und auf Missstände aufmerksam zu machen. Es fällt uns schwer, Lob auszusprechen und Unrecht zu ertragen.

Jesus war da ganz anders! Klar, Er hat auch nicht geschwiegen zu Missständen, aber es ging immer einher mit Liebe, Barmherzigkeit und dem Verlangen, Menschen näher zu Gott zu führen. Nie hat Er Seine Jüngern zu einer Demo motiviert, nie hat Er einen Aufstand organisiert. Als man ungerechterweise Steuern von Ihm verlangte, zahlte Er sie. Gesellschaftliche Missstände nannte er zwar beim Namen, aber er bekämpfte sie dadurch, dass er mit gutem Beispiel voran ging. Wenn er angegriffen wurde, trat Er nicht nach. Von Jesus heißt es:

Er wurde misshandelt, aber er beugte sich
und tat seinen Mund nicht auf, wie ein Lamm,
das zur Schlachtbank geführt wird, und wie ein Schaf,
das verstummt vor seinem Scherer und seinen Mund nicht auftut.
(Jesaja 53:7)

Und damit hat Jesus uns, die wir uns als Seine Nachfolger bezeichnen, ein Vorbild gegeben. Dulden, statt Drohen! Schweigen statt Schimpfen! Vergeben statt Vergelten! Lieben statt Lästern! Das Verhalten hat Er uns vorgelebt und uns gesagt, dass wir es ihm nachtun sollen:

Ihr seid das Salz der Erde.“ (Matthäus 5:13)
Ihr seid das Licht der Welt.“ (Matthäus 5:14)
„Glückselig die Friedensstifter,
denn sie werden Söhne Gottes heißen.“ (Matthäus 5:13)
„Eure Füße sollen für die gute Botschaft eintreten,
die den Frieden mit Gott verkündet.“ (Epheser 6:15)
"Wie lieblich sind die Füße derer,
die Gutes verkündigen!" (Jesaja 52:7; Römer 10:15)

Menschen, die Jesus nicht nachfolgen fällt es auf, ob Christen anders sind oder angepasst. Ihnen fällt auf, ob wir eher zu ihnen passen oder eher zu Jesus.

Wir wollen uns durch Gottes Wort ermutigen lassen, danach zu streben, Jesus mehr zu ähneln als den Menschen. Wir wollen uns auszeichnen durch Worte des Friedens, Worte der Liebe und Worte über Jesus.

Anstatt uns auf den Weg zu machen, „insbesondere auch, um Kritik zu üben und die Verwaltung auf Missstände aufmerksam zu machen.“ Wollen wir uns auf den Weg machen, um Liebe zu üben und die Menschen auf Jesus aufmerksam zu machen.

Das wird Jesus erfreuen!
Das wird uns erfreuen!
Das wird die Menschen segnen!
Das wird ein wenig mehr Licht in die Dunkelheit scheinen lassen.

So soll euer Licht leuchten vor den Leuten,
dass sie eure guten Werke sehen
und euren Vater im Himmel preisen. (Matthäus 5:16)

Heute Abend kommen wir um 19:30 Uhr zusammen, um gemeinsam zu lernen, wie wir das am Besten umsetzen können. Möchtest Du Jesus kennenlernen, Ihn besser kennenlernen, Ihm begegnen? Komm und lern Jesus mit uns besser kennen. 

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum 
Beginn: 19:30 Uhr

HERZLICH WILLKOMMEN!
Wir freuen uns auf Dich!

Dienstag, 24. April 2018

Gebet im Buch Maleachi

Maleachi ist der letzte der alttestamentlichen Propheten und zugleich auch einer der unbekanntesten. Er prophezeit in einer Zeit, in der das Volk Israel nach der babylonischen Gefangenschaft wieder heimgekehrt ist und wieder in ihren neuerbauten Häusern lebt. Auch der Tempel ist wieder erbaut und das Opfersystem eingeführt. Jerusalem ist wieder durch eine schützende Stadtmauer umgeben ist. Friede, Freude, Eierkuchen … sollte man meinen.

Israel hatte mit der Rückkehr in ihr eigenes Land Wunder über Wunder erlebt. Aber das Volk hatte seine Dankbarkeit Gott gegenüber verloren. Statt reine Dankopfer und Opfer des Lobes und der Anbetung für ihre Befreiung zu bringen, brachten sie unreine, blinde, kranke Opfer,

Das erinnert an Menschen im Neuen Testament, die „unreine, kranke Gebete“ darbrachten. Jesus warnt davor, nicht mit „Plappern, wie die Heiden“ vor Gottes Thron zu kommen. Durch Maleachi warnt Gott, nicht gedankenlos oder mit minderwertigen Gaben zu dem Altar Gottes zu kommen. In Maleachi 1:8+13 ruft er Seinem Volk zu:

Und wenn ihr ein blindes Tier zum Opfer bringt,
ist das nichts Böses; und wenn ihr ein lahmes
oder krankes darbringt, ist das auch nichts Böses?
Bringe es doch deinem Statthalter!
Wird er Wohlgefallen an dir haben
oder dich freundlich beachten?, spricht der Herr der Heerscharen.
(1:8)
Und ihr sagt: »Siehe, ist es auch der Mühe wert?«
Und ihr verachtet ihn, spricht der Herr der Heerscharen,
und bringt Geraubtes und Lahmes und Krankes herbei
und bringt so etwas als Opfergabe dar.
Sollte ich das von eurer Hand wohlgefällig annehmen?,
spricht der HERR.
(1:13)

Opfer und Gebet muss Herzenssache werden, nicht Pflichterfüllung! Keine Gebetskollektensammlung, bei der ich die Zeit mit Gebet verbringe, die ich übrig habe. Das wäre im Fall vieler Christen (einschließlich mir) so gut wie gar keine. Denn Zeit zum Gebet hat man nicht; die muss man sich nehmen. Es gibt immer etwas, das attraktiver, sinnvoller und gewinnbringender scheint als zu beten.

Auch für Israel zur Zeit Maleachis gab es eine gute Verwertung für gesunde, kräftige Schafe. Beim Opfern starben die Tiere ja sowieso. Da konnte man doch auch ein blindes, krankes oder lahmes Opfer bringen. So dachte das Volk, und sie brachten das als Opfer dar, wofür sie selbst keine Verwendung mehr hatten.

Es besteht die Gefahr, dass auch wir Gott das bringen, wofür wir selbst keine Verwertung mehr haben. 3 Minuten zwischen zwei Terminen, einen Abend, an dem kein gescheiter Film oder Sport im Fernsehen läuft oder ein paar Minuten, in denen ich mal eine Pause brauche. Das aber ist ein lahmes Opfer. Das ist eine kranke Einstellung. Gott ist Gott und Ihm gebührt das Beste; die beste Zeit, die besten Kräfte, der beste Einsatz. Das galt für das Volk Gottes damals mit ihren Opfern und das gilt der Gemeinde Gottes heute mit ihren Gebeten. Das ist auch keine Frage des „Könnens“ sondern eine Frage des „Wollens“.

Durch Maleachi 1:11 sagt Gott Seinem Volk, was Er möchte:

„Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem Niedergang
soll mein Name groß werden unter den Heidenvölkern,
und überall sollen meinem Namen Räucherwerk und Gaben,
und zwar reine Opfergaben, dargebracht werden;
denn groß soll mein Name unter den Heidenvölkern sein!“

Durch reine Opfergaben – reine Opfer, die mit Freude zu Gottes Altar gebracht wurden – wollte Gott Seinen Namen groß machen.
Durch reine Gebete – heilige Gebete, die mit Freude zu Gott Thron gebracht werden – will Gott Seinen Namen groß machen. 
Und Er wird es tun, wenn wir beten!

Montag, 23. April 2018

Zu blind vertrauen?

„Herr, vertraue ich zu blind, glaube ich zu kindlich? Bin ich zu naiv?“ 

Kennt auch Ihr diese Fragen? Ab und zu steigen sie in mir auf. Nicht etwa, weil ich so ein großes, unerschütterliches Vertrauen in Jesus hätte, oder weil ich die Lektion, alle meine Sorgen auf Ihn zu werfen, erfolgreich abgeschlossen hätte. Im Gegenteil!

Immer wieder mal kommt mir der Vers aus 1. Samuel 14:6 in Erinnerung, wo es heißt: 

„Es ist dem Herrn nicht schwer, durch viel oder wenig zu helfen.“

Vertrauen wir Ihm wirklich zu blind, wenn wir bereit sind, etwas uns Wichtiges und Liebenswertes aufzugeben, um etwas Geistliches (Freude, Einheit, Frieden, Dienst etc ...)  zu bewahren?  Vertrauen wir zu viel, wenn wir Jesus unsere Unmöglichkeiten und Frustrationen im Gebet abgeben und bei Ihm lassen, damit Er sich darum kümmern kann? Vertrauen wir zu blind, wenn wir uns darauf verlassen, dass Er uns trotz unserer Schwächen und Fehler liebt und gebrauchen kann?

Die Antwort auf diese Frage ist ein klares, deutliches NEIN! Tatsache ist, dass die Bibel des Öfteren den Kleinglauben rügt. Nie versucht sie, großen Glauben zu bremsen. Nicht „zu großer“ sondern „zu kleiner“ Glaube ist das Problem. Die Tatsache, dass es immer noch Dinge gibt, die uns den Schlaf rauben, die uns nervös machen oder frustrieren zeigt, dass es immer noch Bereiche in unserem Leben gibt, in denen wir glaubensmäßig wachsen müssen.

Auch die Tatsache, dass wir so oft meinen, alles müsste nach unserer Pfeife tanzen, wenn es gut werden soll, ist ein Zeichen mangelnden Vertrauens in Gott.

Die Tatsache, dass es uns so schwer fällt, unsere Frustrationen im Gebet zu Gott zu bringen, wie Hannah, und sie dann dort zu lassen und mit frohem Herzen nach Hause zu gehen, ist ein weiteres Zeichen dafür, dass unser Glaube wahrlich nicht „zu groß“ ist.

Für mich beantwortet sich damit die Frage, ob ich zu blind vertraue, zu kindlich glaube oder zu naiv bin.“ Die Antwort bleibt ein klares Nein! Und weil es dem Herrn nicht schwer ist, durch viel oder wenig zu helfen, darum will ich mich auch gar nicht grämen, will nicht anfangen zu zweifeln und will auch meinen Glauben gar nicht erst auf die Briefwaage legen – und schon gar nicht auf die Goldwaage. Ich will mich viel lieber aufmachen mit den bisschen (Glauben), das ich habe und will damit zu Jesus kommen. Ihm ist es kein Problem, auch durch wenig zu helfen.

Sonntag, 22. April 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende

Mit großer Sorge beobachte ich den Abbau des Sonntags, die Vernachlässigung eines Sondergeschenks, das der Herr uns gemacht hat, besonders in der westlichen Hemisphere. Erst im 4. Jahrhundert wurde der Sonntag unter Kaiser Konstantin zum arbeitsfreien Tag erklärt. Wer bis dahin seinen Glauben ernst nahm, leben wollte und die Gemeinschaft der Christen besuchte, tat das am Ende eines Arbeitstags. Kein Wunder, dass die Christen müde wurden und aus dem Fenster fielen, wenn die Predigt zu lang ausfiel. (vgl. Apostelgeschichte 20)  Ich fürchte, heute würde man eher wegen Müdigkeit den Gottesdienst am Abend ausfallen lassen.

Vielleicht hat Gott in seiner Weisheit dies kommen sehen und uns darum in Seiner Gnade seit vielen Jahrhunderten einen meist arbeitsfreien Sonntag geschenkt. Das ermöglicht uns Christen, am Sonntag ausgeruht zusammen zu kommen und uns zurüsten zu lassen, um die neue Woche siegreich und als Zeugen für Jesus zu verbringen.

Aber eine schleichende, gefährliche Rückwärtsbewegung hat begonnen. Nicht nur kämpft eine materialistische Welt für die Abschaffung der Sonntagsruhe zu Gunsten von Profit und Luxus. Eine vergnügungssüchtige Welt einverleibt sich den Sonntag in ihr Freizeitprogramm. Christen stecken mittendrin. Als Vorgesetzte, Angestellte oder Arbeiter müssen sie ihre Pflicht erfüllen – oder ihren Arbeitsplatz wechseln. Der sonntägliche Gottesdienstbesuch wird zunehmend zum Problem. Andererseits kämpfen sie gegen die Forderungen von Vereinen, Clubs und Verwandtschaft, Kompromisse im Glaubensleben einzugehen und den Sonntag immer mal wieder zur Verfügung zu stellen für soziale oder gesellschaftliche Aktivitäten.

Das Gleichnis der 7 Brüder veranschaulicht die Folgen. Sieben Brüdern lebten zusammen. Sechs arbeiteten und der siebte kümmerte sich um das Haus. Er hatte die Mahlzeiten bereitet und das Haus ordentlich und sauber, wenn seine Brüder am Abend nach Hause kamen. Aber die sechs anderen wollten, dass der siebte auch arbeiten sollte. Abends kamen alle nach Hause und fanden das Haus dunkel und ohne eine bereitete Mahlzeit. Da erkannten sie, wie dumm sie gewesen waren. Schnell kehrten sie zurück zu der alten Handhabung.
Sonntag ist der Tag unter den sieben, der Licht, Trost und Gutes für die anderen sechs Tage liefert. Wird der Sonntag seiner Funktion beraubt, werden die anderen Tage ihrer Segnungen beraubt. Soweit das Gleichnis.

Wir feiern Gottesdienst – und laden jeden herzlich ein!

 GOTTESDIENST: 10:30 Uhr
 im Bitzegarten!
Lieder - Gebet - Gottes Wort
Gemeinschaft
  anschließend Mittagessen (wer möchte)
 
Wir laden alle herzlich ein!
Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)
57290 Neunkirchen-Zentrum

Sonntagszitat:

„Ohne Sonntag gibt’s nur noch Werktage“ (anon.)