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Samstag, 5. Mai 2018

Für Väter, Mütter, Kindergottesdienstmitarbeiter u.a.

Heute las ich in einer Zeitschrift das Zeugnis eines Gefängnisinsassen. Lebenslang hatte man ihm gegeben. Als "schrecklich" bezeichnete er das Gefängnis, in dem er untergebracht war. Viele Jahre plante und bereitete er sich auf ein Flucht vor und die Zeit kam, in der der Ausbruch stattfinden sollte. Alles war fast bereit, als er an einem Sonntag aus der Nachbarzelle ein christliches Radioprogramm hörte, das ihn im Tiefsten aufwühlte. Erinnerungen an seine Mutter und sein Zuhause wurden wach. Ihm wurde deutlich, wie weit er sich von den Lehren seiner Mutter entfernt hatte. Er erinnerte sich an die Gemeinde, die sie damals besucht hatten und alte Predigten erwachten in seinem Geist. Als ein Lied gesungen wurde, das einlud, zu Jesus zu kommen, kniete sich der Mann in seiner Zelle hin und bekannte Gott unter Tränen seine Schuld. Sein Leben wurde verändert. Neues Leben wurde geschenkt.

Wenn ich solche Zeilen lese, komme ich nicht umhin an die vielen zu denken, die einen Weg eingeschlagen haben, weg vom Glauben ihrer Kindheit, weg vom Glauben ihrer Eltern. Aber mir kommen gleichzeitig diejenigen in den Sinn, die gebetet, erzählt, gelehrt und sich Mühe gemacht haben. Väter und Mütter, Kinderpottesdienstmitarbeiter, Jungscharleiter, die über Jahre hinweg den Namen ihrer Kinder vor Gottes Thron erwähnt haben. Vielleicht haben sie Entscheidungen gesehen - vielleicht auch nicht. Etliche derer, die den Weg mit Jesus begonnen, sind stehen geblieben oder auf Abwege gekommen. Und manche Eltern fragen sich jahrelang: "Wie lange, Herr? Wie lange noch?"

Der Same des Wortes Gottes ist ausgestreut. Durch Fürbitte und Liebe ist die Saat begossen worden. Auch wenn man lange nichts (mehr) sieht, es ist vorhanden. - Das Zeugnis des Gefängnisinsassen hat mir Mut gemacht, dass Gott selbst nach vielen Jahren die Saat aufgehen lassen - und Frucht wirken kann. Paulus schreibt in 1 Korinther 15:58:

"Darum, meine geliebten Brüder, seid fest, unerschütterlich, nehmt immer zu in dem Werk des Herrn, weil ihr wisst, dass eure Arbeit nicht vergeblich ist im Herrn!"


Auch wenn es nicht immer nach Frucht aussieht, lasst uns unermüdlich die Saat aussäen, damit Gottes Geist etwas hat, woran Er unsere Lieben erinnern kann, auch, wenn sie sich von Ihm entfernt haben. (w)

Lieber Leser, vielleicht gehörst Du zu denen, die über diese Seite stolpern und erschrecken: Das bin ja ich! Ich habe mich abgewendet vom Glauben meiner Kindheit. Ich muss zurück zu dem, dem ich mein Herz gegeben habe: Jesus!

Wir laden Dich herzlich ein, den morgigen Gottesdienst mit uns zu feiern. Vielleicht ist dass Dein erster, vielleicht auch entscheidender Schritt zu Jesus. ... Und bring Kinder mit. Parallel zum Gottesdienst bieten wir Kindergottesdienst in verschiedenen Altersgruppen an.

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (gegenüber dem Medizinischen Zentrum)
57290 Neunkirchen
Beginn 10:30 Uhr
HERZLICH WILLKOMMEN!

Freitag, 4. Mai 2018

WARUM? - einmal anders

WARUM? Wie oft wird diese Frage gestellt!  Warum geht es mir so schlecht? Warum hört der Krieg in Syrien nicht auf? Warum die Naturkatastrophen? Warum die nicht aufhörenden Glaubenskriege? Warum die Schreckensmeldungen über Kindsmisshandlungen, erneute Hungersnöte, kaputte Familien, tragische Unglücke, grausame Morde an guten Menschen … und, und, und. Warum? Diese Frage wird gestellt werden, solange Menschen auf der Erde leben. Und nicht selten führt das Grübeln über eine mögliche Antwort zu einer harschen Kritik an Gott! Obwohl es durchaus sinnvolle Antwortansätze gibt. Darüber sollte man allerdings zu einer Zeit nachdenken, wenn einen diese Fragen nicht selbst persönlich quälen.

Ist uns einmal aufgefallen, dass man die "Warum?" Frage auch anderes herum stellen kann, es aber in der Regel nicht tut? Hast Du Dir je eine oder mehrere der folgenden Fragen gestellt?

  • Warum geht es mir heute so gut, dass ich aufstehen und zur Arbeit / Schule gehen kann?
  • Warum habe ich, im Gegensatz zu Milliarden anderer Menschen, genug zu essen - und sogar eine reichliche Auswahl?
  • Warum gehöre ich zu denen, die nicht gezwungen sind, mit Wasser sparsam umzugehen? 
  • Warum lebe ich in einem Land, in dem ich sagen darf, was ich möchte?
  • Warum gehöre ich zu denen, die ein Dach über dem Kopf und ein Bett zum Schlafen haben?
  • Warum habe ich das Privileg, medizinisch versorgt zu werden, wenn ich ärztliche Hilfe benötige?
  • Warum ist die Diagnose meines Tumors gutartig,während die meines Bettnachbarn 'bösartig' lautet?
  • Warum bin ich nach 30 Ehejahren noch immer mit meinem ersten Ehepartner zusammen, während links und rechts Ehen in die Brüche gehen?
  • Warum kann ich sehen, hören, schmecken und mich bewegen, obwohl es Millionen gibt, denen dieses Vorrecht versagt ist?
  • Warum darf ich mich mit gleich gesinnten Menschen treffen und meinen Glauben ausleben und verbreiten?
  • Warum darf ich die "Warum" Fragen laut stellen - im Gegensatz zu denen, die in einem solchen Fall sofort in einem Lager weggesperrt würden?
WARUM?

Es ist interessant, wie einseitig wir oft unsere Situation beurteilen und unsere Fragen stellen. Natürlich dürfen wir die "Warum?" Fragen stellen, auch als Christen! (siehe Psalm 74:1+11)

Aber wir sollten immer auch mit einer Antwort von Gott rechnen, der, obwohl Er sich nicht zu rechtfertigen braucht, uns dennoch Antworten gibt. Nur verzweifelt "Warum?" zu fragen ohne offen zu sein für eine Antwort von oben führt leicht zu Missmut und Kritik. Und auf keinen Fall sollten wir vergessen, die anderen "Warum?" Fragen zu stellen; Fragen, wie sie oben vorgeschlagen werden. Das bringt eine Balance in unser Leben und hilft uns, nicht missmutig, sondern dankbar zu sein!

Donnerstag, 3. Mai 2018

Schlüssel zum Glück

Der Jude Emanuel bin Gorion erzählt die Geschichte von einem todkranken König, der nichts so sehr wollte wie Heilung von seiner Krankheit. Er wollte es sich bis zur Hälfte seines Reiches kosten lassen. Alle Weisen, Quacksalber, Wunderheiler und Mystiker versammelten sich und suchten nach einem Mittel - ohne Erfolg. Doch dann tauchte eine alte Kräuterfrau auf, die verkündete: "Wenn man jemanden finden würde, der wunschlos glücklich ist, ihm das Hemd ausziehen - und dem König anziehen würde, dann würde die Krankheit geheilt."

Sofort sandte der König alle seine Diener aus, diesen Glücklichsten von allen zu finden. Auch der Sohn des Königs war unterwegs im Dienste des Vaters. Aber einen solch glücklichen Menschen schien es nicht zu geben. Jeder haderte mit seinem Schicksal. Die Reichen hatten zwar Geld und Gold, waren aber krank und litten unter Schmerzen. Die Gesunden wiederum erlitten Hunger und Armut. Wer reich und gesund war, hatte eine streitsüchtige Frau und missratene Kinder. Man fand nicht einen einzigen, der sich vom Schicksal nicht ungerecht behandelt wog und darüber klagte. An einem Abend kam der Prinz an einer schlichten Hütte vorbei und konnte es nicht vermeiden, das Selbstgespräch des Hüttenbewohners zu hören. "Meine Arbeit ist vollendet, mein Hunger gestillt wie auch mein Durst. Jetzt geh ich schlafen. Was fehlt mir noch. Ich bin der glücklichste Mensch der Welt!"

Der Prinz glaubte, seinen Ohren nicht trauen zu können. Voller Hoffnung und Freude betrat er die Hütte, um das Hemd dieses glücklichsten aller Menschen zu erhalten. Nur: der Glückliche war so arm, dass er nicht mal ein Hemd auf dem Leibe trug.

Wie wahr, wie tiefsinnig - und wie aktuell. Bis heute sucht der Mensch sein Glück - sein Glücklichsein - in Reichtum, in Gesundheit - heute "Wellness" genannt, in Ansehen, Beliebtheit, in Sicherheiten und Erfolg. Bleibt zu viel davon aus oder hinter den Erwartungen zurück, verkümmert das Glück. Die Geschichte am Anfang verdeutlicht eine biblische Wahrheit. Glücklich sind nicht die Menschen, bei denen äußerlich alles stimmt, sondern solche, bei denen es innerlich stimmt. Die Bibel drückt das immer wieder an verschiedenen Stellen aus (wenn wir es doch nur annehmen wollen):

  • "Glücklich ist der Mensch, dessen Stärke in dir ist, in dessen Herz gebahnte Wege sind" Psalm 84, 6 / Elb 
  • "Ich habe zum Herrn gesagt: "Du bist mein Herr, mein Glück finde ich allein bei dir." Psalm 16:2 / NLÜ 
  • "Du zeigst mir den Weg, der zum Leben führt. Du beschenkst mich mit Freude, denn du bist bei mir. Ich kann mein Glück nicht fassen, nie hört es auf." Psalm 16, 11 / HfA 
  • "Er aber sprach: Gewiss, doch glückselig, die das Wort Gottes hören und befolgen" Lukas 11, 28 / Elb
Lassen wir uns durch Gott selbst Mut machen und herausfordern, das Glück(lichsein) da zu suchen, wo es zu finden ist - garantiert! Es kann sein, dass dazu eine Umorientierung nötig wird. Aber das Ergebnis wird sein, dass wir (endlich) bei Gott finden, wonach sich unser Herz sehnt!

Mittwoch, 2. Mai 2018

Der Engel im Bus

Als ich dieser Tage die Zeitschrift der DMG durchlas (Quelle: hier), stieß ich auf einen herrlichen Artikel. Er zeigte wieder neu, wie wichtig es ist, die Angst zu überwinden und Gottes Wort weiterzugeben. Außerdem zeigt es, dass Gott fähig ist, jedes Herz zu erreichen. Wissen wir, ob das Herz unseres Nächsten nicht längst von Gott vorbereitet ist und Gott uns als Seinen Engel (= Boten) gebrauchen möchte?

Was mache ich nur mit diesem Geschenk?“ Der 24-jährige Syrer Abdi hatte bei einer christlichen Veranstaltung in München eine Bibel in arabischer Sprache bekommen. Die wollte er auf gar keinen Fall behalten, ja schon gar nicht mit nach Hause in seine Flüchtlingsunterkunft nehmen.

Das christliche Buch war dem gläubigen Muslim suspekt. Abdi saß im Stadtbus der Linie 52 in Richtung Tierpark, ganz hinten in der letzten Reihe, und wusste einfach nicht, was er mit dem eingepackten Buch anfangen sollte. Er konnte doch nicht in einer Bibel lesen! Was würden seine Zimmerkollegen sagen, wenn sie ihn dabei erwischten? Einfach wegwerfen wollte er das heilige Buch aber auch nicht. „Sowas tut man nicht“, dachte er, „das würde Gott sicher nicht gefallen.“ Da hatte Abdi einen Gedankenblitz. Er ging im Bus nach vorne und deponierte die Bibel in der Tüte in der ersten Reihe unter einem Sitz. Irgendjemand würde sie schon finden und sich vielleicht sogar darüber freuen. Lächelnd über seinen Einfallsreichtum setzte Abdi sich wieder in der hintersten Reihe auf seinen Platz.

Problem gelöst! Doch so einfach machte Jesus es ihm nicht, er schickte ihm einen Engel:

Zwei Stationen weiter stieg ein Mann ein und setzte sich in die erste Reihe auf den Platz mit der Bibel. Der Fremde nahm die Tüte an sich. Während der Bus wieder anfuhr, stand er unvermittelt auf und kam damit direkt auf Abdi in der letzten Reihe zu. Er drückte dem völlig überrumpelten Syrer die Tüte wieder in die Hand und sagte: „Das müssen Sie unbedingt lesen!“ Ihr Bus erreichte den nächsten Halt, der Fremde stieg aus und verschwand in der Menge.

Wie vom Blitz getroffen schaute Abdi auf die Tüte mit der Bibel, die er einfach nicht los bekam, und sagte zu Gott in seinem Herzen: „Ich werde diese Bibel jetzt lesen!“ Ein paar Tage später traf Abdi durch eine wunderbare Führung erneut die Christen, von denen er die Bibel ursprünglich geschenkt bekommen hatte, und fragte sie, wie man Christ wird. So fand Abdi zu Jesus und ließ sich ein paar Monate darauf taufen.

Wir wollen uns ermutigen lassen, Gottes Boten zu sein. Vielleicht möchte Er uns in ein Gespräch hinein führen. Vielleicht sollen wir nur ein Traktat oder eine Bibel weitergeben. Vielleicht einem Menschen in Not anbieten, für ihn zu beten oder ihn zu besuchen.

Bitte Gott um ein sensibles Herz für die Führung durch Seinen Geist.

Wir möchte Dich auch heute wieder einladen zu unserer Jüngerschaftsstunde. Jeden Mittwochabend treffen wir uns, um miteinander auf Gott zu hören, mit Ihm zu reden, zu Singen und Gemeinschaft miteinander zu haben. Du bist herzlich willkommen!

Calvary Chapel Freier Grund
Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude) 
57290 Neunkirchen-Zentrum 
Beginn: 19:30 Uhr

HERZLICH WILLKOMMEN!
Wir freuen uns auf Dich!
 


Dienstag, 1. Mai 2018

Heute! CCFG Wanderung

Heute wandern die Wanderfreunde der CCFG für ca 2 Stunden und schließen mit einem gemeinsamen gemeinsamen Kaffeetrinken ab. Jeder ist herzlich eingeladen, mitzukommen. Zeit und Treffpunkt kann bis heute Mittag, 12:00 Uhr, über das Kontaktformular im Seitenfenster erfragt werden. Am besten in der Email eine Telefonnummer angeben. Die Email wird nicht veröffentlicht.

1. Mai - Tag der Arbeit

Nicht nur in Deutschland – auch in vielen anderen Ländern der Welt, ist der 1. Mai der Tag der Arbeiterbewegung. Am 1. Mai 1886 wurde in den USA zu einem Generalstreik aufgerufen, um verschiedene Anliegen der Arbeiterbewegung durchzusetzen. 30 Jahre zuvor hatte es bereits Streiks der Arbeiter in Australien gegeben. 1886 wurde der Streik ausgeweitet. Es kam zu Gewalttätigkeiten mit vielen Toten und Verletzten. 3 Jahre später wurde der 1. Mai zum Kampftag der Arbeiterbewegung erklärt. Im Jahr darauf gab es Massenstreiks und Massendemonstrationen weltweit. In Deutschland wurde der 1 Mai 1933 zum Feiertag. Bis heute wird er genutzt, um für Rechte und Forderungen der Arbeiter zu demonstrieren.

Christ und Arbeit – ein wichtiges, brisantes und mitunter heikles Thema. Denn Christen sind immer für Gerechtigkeit, haben gleichzeitig aber auch einen anderen Blickwinkel, aus dem sie Arbeit betrachten. Natürlich arbeiten wir Christen für unser täglich Brot. Natürlich arbeiten die meisten Christen als Arbeiter oder Angestellte für ihren Arbeitgeber. Aber bei Jesusjüngern kommt eine weitere Komponente hinzu, die in allen Fragen unsere Einstellung prägt. Eine Komponente, die uns unterscheidet von solchen, die sich nicht als Jünger Jesu verstehen.

So weist Paulus in 1 Korinther 10:31 darauf hin, dass alles, was wir tun, wir zur Ehre Gottes tun sollen. Das ist ein starkes Wort, denn auch Christen arbeiten in Systemen, in denen Ungerechtigkeit herrscht. Auch Christen finden sich in Situationen, in denen sie ungerecht behandelt, unterbezahlt oder gemobbt werden. 1 Korinther 10:31 beschränkt den Auftrag, alle unsere Arbeit zur Ehre Gottes zu tun, nicht auf solche, die in gerechten Arbeitsverhältnissen stehen. Christen schweigen nicht zu Ungerechtigkeit, aber sie begegnen Ungerechtigkeit nur mit gerechten Mitteln. Sie begegnen Lieblosigkeit mit Liebe, und sie folgen den Fußstapfen Jesu, der manches Mal zur Ehre Gottes den Mund aufmachte, aber auch oft Unrecht in Geduld ertrug und sich auf Wichtigeres besann.
 
Manchmal wird dieser Weg schwer. Auch für Jesus bedeutete das (Er-)Tragen von Ungerechtigkeit eine Last. Manchmal möchten wir lieber ausbrechen. Manchmal sehnen wir uns vielleicht sogar danach, einen „geistlichen“ Dienst zu tun, „vollzeitig“ für Jesus zu arbeiten, um der Ungerechtigkeit der säkularen Arbeitswelt zu entfliehen. Vielleicht ging dieser Wunsch auch dem Arbeiter durch den Kopf, der auf Martin Luther zukam. „Wie kann ich Gott wirklich dienen?“ war seine Frage an den Reformator. „Was ist Deine Arbeit?“ wurde er von Luther gefragt. „Ich bin ein Schuhmacher,“ kam die Antwort. Er war völlig überrascht, als Luther ihm eine unerwartete Antwort gab:  "Wenn Du Gott wirklich dienen willst, dann mach gute Schuhe und verkaufe sie zu einem gerechten Preis!“
 
Luther forderte den Mann nicht auf, „christliche Schuhe oder Schuhe mit Fisch-Symbol“ zu machen. Er forderte ihn nicht auf, seine Arbeit zu kündigen und Mönch zu werden. „Tue, was du tust vor Gott und für Ihn und lebe in Gerechtigkeit!“ 
 
1. Mai – Tag der Arbeiterbewegung. Wenn dieser Tag uns bewegt, als Jesusjünger in unserem Beruf für Jesus zu arbeiten und Ihm durch Wort und Tat Ehre zu bereiten, dann haben wir mehr erreicht als viele derer, die der Ungerechtigkeit durch Ungerechtigkeit oder Gewalt begegnen!
 
Heute fällt die reguläre Gebetsstunde in der CCFG aus. Dafür laden wir herzlich ein zum Jüngerschaftsabend, morgen, Mittwoch, um 19:30 Uhr in dem Gemeindesaal. Jedermann herzlich willkommen!

Montag, 30. April 2018

Die CCFG wandert!

Morgen, am 1. Mai, wandern die Wanderfreunde der CCFG am Nachmittag für ca 2 Stunden. Anschließend treffen wir uns noch zum gemeinsamen Kaffeetrinken. Wir laden herzlich ein, mitzukommen. Zeit und Treffpunkt kann bis Dienstag, 12:00 Uhr über das Kontaktformular im Seitenfenster erfragt werden. Am besten in der Email eine Telefonnummer angeben. Die Email wird nicht veröffentlicht.

Trotzdem!

Die Quelle der folgenden Aussagen ist nicht ganz auszumachen. Dr. Kent M. Keith, ein amerikanischer Autor, hat vermutlich die erste Version geschrieben, Mutter Theresa die Überarbeitung und ich die (nicht immer wörtliche) Übersetzung. Aber die Sprüche sind trotz allem nachdenkenswert.

Mir kommt ein Wort Jesu in den Sinn, das oft als die „Goldene Regel“ bezeichnet wird. Wir finden es in Matthäus 7:12:

Alles nun, was ihr wollt, dass die Leute euch tun sollen,
das tut auch ihr ihnen ebenso;
denn dies ist das Gesetz und die Propheten.

Auch das Wort Gottes durch Micha im AT würde die folgenden „Trotzdems“ unterstreichen:

Es ist dir gesagt, o Mensch, was gut ist
und was der Herr von dir fordert:
Was anders als Recht tun, Liebe üben
und demütig wandeln mit deinem Gott?
(Micha 6:8)
Trotzdem!

Menschen sind unlogisch, unvernünftig und selbstsüchtig.
Liebe sie trotzdem!

Wenn Du freundlich bist, werden sie Dich unlauterer Motive beschuldigen.
Sei trotzdem freundlich!

Wenn Dir etwas gut gelingt, wirst Du falsche Freunde und echte Feinde gewinnen.
Möge Dir trotzdem viel gelingen!

Wenn Du heute Gutes tust, wird es morgen vergessen sein.
Tue trotzdem Gutes!

Ehrlichkeit und Offenheit machen Dich verletzlich.
Sei trotzdem ehrlich und offen!

Die größten Denker mit den größten Ideen können von den kleinsten Denkern mit dem kleinsten Horizont niedergeschossen werden.
Denke trotzdem groß!

Die Menschen bevorzugen die Schwächeren, folgen aber immer den Starken.
Kämpfe trotzdem für ein paar Schwache!

Was Dich Jahre kostet, es aufzubauen, mag über Nacht zerstört werden.
Baue trotzdem!

Menschen brauchen Hilfe, mögen sich aber plötzlich umdrehen und gegen Dich wenden, wenn Du ihnen hilfst.
Hilf ihnen trotzdem!

Gib der Welt das Beste, das Du zu geben hast, und man wird Dir die Zähne einschlagen.
Gib der Welt trotzdem das Beste, das Du zu geben hast!

Setz Dich ein mit allem was Du bist und hast und es wird niemals genug sein.
Setz Dich trotzdem ein mit allem was Du bist und hast!

Wenn Du Frieden und Freude findest, mögen andere neidisch auf Dich sein.
Freu Dich trotzdem!

Und Mutter Theresa fügt hinzu: Am Schluss steht die Wahrheit, dass es alles eine Sache zwischen Dir und Gott ist. Es war nie eine Sache zwischen Dir und den Anderen.

Wer sich das Leben Jesu anschaut, wird feststellen, dass alle diese „Trotzdems“ in Seinem Leben und Dienst zu finden sind. Wo wären wir, wenn es anders wäre.

Lasst uns auch in dieser Woche unserem Herrn und Retter nacheifern! Der Herr segne Dich!

Sonntag, 29. April 2018

Herzliche Einladung zum Gottesdienst!

Heute wieder mit Sonntagszitat am Ende


Predigttext
Apostelgeschichte 5:17-42

17 Der Hohe Priester und die ganze Partei der Sadduzäer, die auf seiner Seite stand, wurden eifersüchtig und beschlossen einzugreifen.  
18 Sie ließen die Apostel festnehmen und ins öffentliche Gefängnis bringen.  
19 Doch in der Nacht öffnete ein Engel des Herrn die Gefängnistüren und führte sie hinaus.  
20 "Geht in den Tempel", sagte er zu ihnen, "stellt euch vor die Leute und verkündet ihnen die Botschaft vom Leben."
21 Die Apostel gehorchten den Anweisungen. Sie gingen bei Tagesanbruch in den Tempel und begannen, die Menschen zu unterweisen. Der Hohe Priester und sein Anhang hatten inzwischen den Hohen Rat mit der ganzen Ältestenschaft des Volkes Israel einberufen. Nun schickten sie ins Gefängnis, um die Apostel vorführen zu lassen.  
22 Als die Männer der Tempelwache hinkamen, fanden sie die Apostel dort nicht vor. Sie kehrten unverrichteter Dinge zurück und meldeten:  
23 "Das Gefängnis war ordnungsgemäß verschlossen und die Wachen standen vor den Türen. Als wir aber aufgeschlossen hatten, war niemand drin."  
24 Der Tempelhauptmann und die Hohen Priester waren sprachlos, als sie das hörten. Betreten überlegten sie, wie das wohl enden würde.  
25 Da kam plötzlich einer und meldete: "Die Männer, die ihr ins Gefängnis gebracht habt, stehen im Tempel und belehren das Volk."  
26 Der Tempelhauptmann ging mit der Wache hin, um sie zu holen. Sie vermieden es aber, Gewalt anzuwenden, weil sie befürchteten, von der Menge gesteinigt zu werden.  
27 So brachten sie die Apostel herbei und stellten sie vor den Hohen Rat. Der Hohe Priester begann das Verhör:  
28 "Haben wir euch nicht ausdrücklich verboten, im Namen dieses Mannes aufzutreten und zu lehren? Und ihr, ihr habt ganz Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt und wollt uns für den Tod dieses Menschen verantwortlich machen."  
29 Doch Petrus und die anderen Apostel entgegneten: "Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.  
30 Der Gott unserer Väter hat Jesus vom Tod auferweckt, den Jesus, den ihr an ein Holz gehängt und so umgebracht habt.  
31 In seiner Macht hat Gott ihn zum Führer und Retter erhoben, damit Israel seine Einstellung ändern und Vergebung seiner Schuld erhalten kann.  
32 Für diese Tatsachen stehen wir persönlich als Zeugen ein, genauso wie der Heilige Geist, den Gott allen gegeben hat, die ihm gehorchen."
33 Als sie das hörten, gerieten sie in Wut und beschlossen, die Apostel zu beseitigen.
34 Da stand ein Pharisäer im Rat auf und verlangte, die Angeklagten vorübergehend hinauszubringen. Er hieß Gamaliel und war ein im ganzen Volk angesehener Gesetzeslehrer.  
35 "Männer von Israel", sagte er dann, "seht euch bei diesen Menschen vor! Überlegt genau, was ihr mit ihnen tun wollt.  
36 Es ist schon einige Zeit her, als Theudas auftrat und behauptete, etwas Besonderes zu sein. Ungefähr 400 Männer hatten sich ihm angeschlossen. Doch er wurde getötet und alle seine Anhänger zerstreuten sich und die Sache war zu Ende.  
37 Später, zur Zeit der Volkszählung, zettelte Judas, der Galiläer, einen Aufstand an und scharte eine Menge Leute um sich. Auch der kam um, und alle seine Anhänger wurden auseinandergetrieben.  
38 Im vorliegenden Fall rate ich deshalb: Lasst diese Leute in Ruhe! Lasst sie gehen! Denn wenn das, was sie wollen, und das, was sie tun, von Menschen kommt, wird es scheitern.  
39 Wenn es aber von Gott kommt, werdet ihr es nicht zerstören können. Vielleicht steht ihr dann als solche da, die gegen Gott kämpfen."
40 Sie riefen die Apostel wieder herein und ließen die Strafe der Geißelung an ihnen vollstrecken. Dann verboten sie ihnen nochmals, im Namen von Jesus aufzutreten, und ließen sie frei.  
41 Die Apostel verließen den Hohen Rat und waren voller Freude, dass Gott sie gewürdigt hatte, für den Namen ihres Herrn gedemütigt zu werden.  
42 Sie hörten keinen Tag damit auf, im Tempel und in Privathäusern zu lehren und die erfreuliche Botschaft zu verkündigen, dass Jesus der Messias ist.


 GOTTESDIENST: 10:30 Uhr

CALVARY CHAPEL FREIER GRUND
 Im Bitzegarten!

Lieder - Gebet - Gottes Wort

Gemeinschaft
  anschließend Mittagessen (wer möchte)
 

Wir laden alle herzlich ein!

Calvary Chapel Freier Grund

Bitzegarten 5 (hinter dem VB Gebäude)

57290 Neunkirchen-Zentrum



Sonntagszitat:


Der Pfad der Verfolgung ist möglicherweise 
der einzige Weg zum Sieg. 
(Bruder Andrew)